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Ein Teich bei Nangis

Kunstbetrachtung

Diese ruhige Flusslandschaft fängt einen stillen Moment nahe Nangis ein, wo das spiegelnde Wasser und der sanfte, bewölkte Himmel eine weiche, friedliche Atmosphäre schaffen. Die zarten Pinselstriche des Künstlers verschmelzen das üppige Laub der Bäume subtil mit dem ruhigen Flusslauf; Äste und Blätter sind in gedeckten Grüntönen dargestellt, die sich in die erdigen Farbtöne des Ufers einfügen. Ein einsames Boot ruht still am Ufer und deutet menschliche Präsenz an, ohne die Ruhe zu stören, während entfernte Bäume und eine schwache Struktur Tiefe und eine leise Erzählung in die Landschaft bringen.

Die Komposition balanciert die Stille der Natur mit dynamischen Texturen: dichte, strukturierte Pinselstriche im Laub stehen im Kontrast zu weicheren, leichteren im Himmel. Die Palette aus warmen Ockertönen und kühlen Grüntönen kombiniert mit diffusem Licht ruft eine ruhige Stimmung hervor und lädt den Betrachter zu einem kontemplativen, beinahe meditativen Zustand ein. Das Werk von 1880 spiegelt die französische impressionistische Sensibilität für natürliches Licht und Atmosphäre wider, bewahrt dabei aber die Harmonie und Subtilität der Barbizon-Plein-Air-Tradition und zeigt eine Übergangsphase in den Landschaftsmaltechniken jener Zeit.

Ein Teich bei Nangis

Paul Désiré Trouillebert

Kategorie:

Erstellt:

1880

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Abmessungen:

3681 × 3051 px
660 × 546 mm

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