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Verwundeter Bandit (römischer Hirte)

Kunstbetrachtung

Die Szene entfaltet sich mit einem ergreifenden Drama, einer verwundeten Gestalt, die auf einer trostlosen, erdigen Landschaft liegt. Die Pinselstriche sind locker und ausdrucksstark und vermitteln eine rohe Energie, die Sie in den Moment zieht. Karmesinrot befleckt das Wasser, ein düsterer Kontrast zu den gedämpften Tönen der Umgebung. Die Kleidung der Figur – eine Mischung aus Weiß, Ocker und Braun – deutet auf ein gestörtes Leben, eine unterbrochene Erzählung hin. Die Komposition zieht das Auge an und führt es von der verwundeten Form zum fernen, düsteren Horizont. Man kann fast die Stille der Folgen spüren, eine schwere Stille liegt in der Luft, nur unterbrochen von dem stillen Schrei des Schmerzes und des Verlusts.

Verwundeter Bandit (römischer Hirte)

Eugène Delacroix

Kategorie:

Erstellt:

1825

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Abmessungen:

6448 × 5100 px
408 × 327 mm

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