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Matrosen betreten einen Sturm

Kunstbetrachtung

Die Szene entfaltet sich mit dramatischer Intensität, ein stürmisches Meer wogt unter einem düsteren Himmel. Der Künstler fängt meisterhaft die rohe Kraft der Natur ein, die Wellen schlagen in weißer, schäumender Wut gegen die Küste. Eine robuste Holzkonstruktion, vielleicht ein Pier oder ein Dock, kämpft gegen den Ansturm, das Holz knarrt im Wind.

Boote, wie Spielzeug herumgeschleudert, kämpfen gegen die Elemente, und Gestalten am Ufer kauern sich zusammen, offenbar um sich gegen den Sturm zu wappnen. Die gedämpfte Farbpalette, dominiert von Grautönen, Brauntönen und gelegentlichen roten Blitzen, verstärkt das Gefühl des Gemäldes von Vorahnung. Es ist eine viszerale Erfahrung, man kann fast hören, wie der Wind heult und das Meer tobt, ein Beweis für die Fähigkeit des Künstlers, sowohl die Schönheit als auch die Brutalität des Meeres darzustellen. Die Komposition zieht das Auge an und führt es von den turbulenten Wassern zu den sich darüber versammelnden Gewitterwolken.

Matrosen betreten einen Sturm

Andreas Achenbach

Kategorie:

Erstellt:

1844

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Abmessungen:

3500 × 2603 px
1000 × 735 mm

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